Drei Tage Berghausen – oder auch: ein Probenwochenende, das alles hatte, was man sich wünschen kann. Zwischen intensiver Chorarbeit, noch mehr gutem Essen und noch mehr Gelächter wurde schnell klar: Dieses Wochenende bleibt in Erinnerung.
Der Tag begann ungewohnt entspannt – dank Heike, die unser morgendliches Yoga anleitete. Mehr oder weniger gelenkig starteten wir so an der frischen Luft in den Tag, bevor es an die eigentliche Arbeit ging. Und die hatte es in sich: Spätestens beim berühmt-berüchtigten Takt 23 wussten alle sofort Bescheid. Ein kurzer Blick, ein kollektives Gelächter – und weiter ging’s.
Auch das Singen in gemischten Stimmen sorgte für Gesprächsstoff: Für die einen eine willkommene Abwechslung, für die anderen eine kleine Herausforderung, die mit fortschreitenden Proben bewältigt werden konnte. Aber genau diese Mischung machte es am Ende aus.
Kulinarisch wurde ebenfalls Großes geboten – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Salatteller waren gigantisch riesig, und nicht jeder schaffte es, die tägliche Portionen Schnitzel zu bewältigen. Hunger hatte jedenfalls niemand.
Abends wurde es dann besonders gesellig. In der hauseigenen Kegelbahn wurde nicht nur viel gelacht, sondern auch so manches versteckte Talent entdeckt – musikalisch wie sportlich. Die Abende waren entsprechend lang und ausgesprochen unterhaltsam.
Passend dazu beschrieb die Bedienung den Ort selbst mit einem Augenzwinkern: Hier würden sich abends „Katze und Maus gute Nacht sagen“ und später die Bordsteine hochgeklappt. Für uns hieß das vor allem: viel Ruhe – und noch mehr Zeit für Gemeinschaft.
Musikalisch wurde natürlich trotzdem fleißig gearbeitet. Mit viel Einsatz, Humor und einer ordentlichen Portion Motivation leitete Florian die Proben und schaffte es immer wieder, alle mitzuziehen – selbst bei Takt 23 ;)Am Ende bleibt ein Wochenende voller Musik, Gemeinschaft und unzähliger kleiner Momente, die man so schnell nicht vergisst.
E.R.
